Warum der erste Entwurf manchmal scheitern muss

Der entscheidende Moment kommt oft früher als gedacht
In diesem Kundeninterview spreche ich mit Johannes Hillebrandt von premote über einen Moment, der in Designprojekten erstaunlich oft vorkommt: Der erste Entwurf überzeugt nicht.
Und genau hier entscheidet sich für mich häufig, ob ein Projekt gut wird – oder richtig gut.
Mehr dazu erzählt Johannes übrigens ab etwa Minute 5:22 im Interview.
Für premote ging es um deutlich mehr als nur einen neuen Look
Für das Startup premote durfte ich das Brand Design, das Web Design und die Webflow-Umsetzung der neuen Website entwickeln.
Und genau diesen Moment, in dem der erste Entwurf eben noch nicht der Volltreffer war, haben wir in diesem Projekt gemeinsam erlebt. Am Ende ist daraus eine richtig starke SaaS-Marke entstanden.
Für mich zeigt das mal wieder: Gute Gestaltung entsteht nicht dadurch, dass sofort alles perfekt ist. Sondern dadurch, dass man offen merkt, was noch nicht trägt – und dann gemeinsam weitergeht.
Die Ausgangssituation war klar: Das Produkt war stärker als seine Außenwirkung
Die Ausgangslage bei premote war ziemlich spannend. Das Produkt konnte bereits deutlich mehr, als von außen sichtbar war.
Johannes bringt es im Interview sehr treffend auf den Punkt: Das Unternehmen ist schnell gewachsen und das Tool war funktional schon weiter, als man es von außen erwarten konnte. Die eigentliche Herausforderung war also nicht, ein gutes Produkt zu bauen – sondern das, was die Software kann, für Außenstehende schnell verständlich zu machen.
Und genau da wird Gestaltung strategisch. Denn wenn deine Website und Marke nicht transportieren, wie stark dein Produkt wirklich ist, dann entsteht schnell ein Qualitätsgefälle nach außen, das so gar nicht zur Realität passt.
Komplexes Produkt, hohe Vertrauensanforderung
Premote löst ein Thema, das viele Unternehmen kennen – aber nur wenige wirklich sauber im Griff haben: internationale Dienstreisen, Workations und Entsendungen bringen komplexe Compliance-Themen mit sich. Von A1-Bescheinigungen über EU-Meldeverfahren bis zu Risikoassessments hängt daran weit mehr als nur ein bisschen Bürokratie.
Genau deshalb war die Herausforderung im Projekt doppelt anspruchsvoll: Einerseits sollte eine hochwertige SaaS-Marke entstehen, die Vertrauen schafft. Andererseits mussten die Funktionen der Software sofort verständlich werden – auch für Menschen, die nicht jeden Tag in diesem Thema stecken.
Mein Ansatz: Marke, UX und Webflow als ein zusammenhängendes System denken
Mein Ansatz war deshalb klar: nicht nur die Oberfläche schöner machen, sondern das Ganze neu und strategisch aufbauen.
Ich habe das Brand Design komplett neu gedacht, eine UX entwickelt, die komplexe Compliance-Themen greifbar macht, und eine skalierbare Website in Webflow gebaut, die mit dem Unternehmen mitwachsen kann.
Genau diese Kombination ist für mich entscheidend. Denn starke Markenwirkung entsteht nicht isoliert im Logo, nicht isoliert im Layout und auch nicht isoliert in der Technik. Sie entsteht dann, wenn Marke, Struktur, Inhalte und Umsetzung sauber zusammenspielen.
Gerade beim Logo hat sich gezeigt, wie wichtig Vertrauen ist
Und wie es in kreativen Projekten eben manchmal ist: Gerade beim Logo haben wir noch eine extra Runde gedreht.
Der erste Entwurf war noch nicht der Volltreffer. Aber genau das war im Rückblick kein Problem, sondern ein wichtiger Teil des Prozesses. Denn genau in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Vertrauen in der Zusammenarbeit ist.
Wir konnten offen sagen, was noch nicht passt. Ohne Eiertanz. Ohne künstliches Schönreden. Und genau dadurch hat der nächste Schritt dann punktgenau gesessen.
Ich finde, das ist einer der am meisten unterschätzten Faktoren in Designprojekten: Nicht der erste Wurf macht das Projekt stark, sondern die Qualität des gemeinsamen Weiterentwickelns.
Die Wirkung nach außen hat sich spürbar verändert
Auch die Außenwirkung hat sich laut Johannes deutlich verändert. Die Professionalität konnte das Team im Gespräch zwar schon vorher vermitteln. Aber genau dieses Level bereits über die Website zu transportieren – das hat sich durch das Projekt spürbar verbessert.
Und das ist für mich ein riesiger Punkt. Denn eine Website sollte nicht erst im zweiten oder dritten Kontakt überzeugen. Sie sollte schon im ersten Eindruck sichtbar machen, auf welchem Level ein Unternehmen arbeitet.
Und ja: Es wurde auch messbar
Neben der spürbaren Veränderung gab es auch klare Zahlen: 163 Inbound-Leads in den ersten acht Monaten seit dem Launch, deutlich mehr qualifizierte Anfragen und erste größere Deals, die direkt aus dem Inbound entstanden sind.
Natürlich ist gute Gestaltung nie allein für alles verantwortlich. Aber wenn Marke, Positionierung, UX und Website sauber aufgebaut sind, schaffen sie genau den Rahmen, in dem solche Ergebnisse überhaupt möglich werden.
Am Ende sagen Kund:innen oft mehr als jedes Showcase
Deshalb mag ich solche Interviews so sehr. Am Ende sagen die Worte des Kunden oft mehr als jedes Showcase-Projekt.
Im Video erzählt Johannes, wie er die Zusammenarbeit erlebt hat, was sich seit dem Launch verändert hat und warum gutes Branding gerade für Startups im Corporate-Umfeld entscheidend ist.
Das Interview findest du hier auf LinkedIn: Zum Kundeninterview mit Johannes Hillebrandt.
Mein Fazit: Wenn das Produkt weiter ist als die Marke, wird es Zeit aufzuholen
Gerade bei Startups sehe ich das immer wieder: Das Produkt entwickelt sich schnell, das Team wächst, die Vision wird klarer – aber Marke und Website ziehen noch nicht ganz mit. Und genau dann entsteht diese Lücke zwischen innerer Qualität und äußerer Wahrnehmung.
Wenn du mit deinem Startup auf der Suche nach jemandem bist, der deine Marke und Website so gestaltet, dass sie endlich die Qualität deines Produkts widerspiegeln, dann lass uns sprechen. Auf meiner Seite zu den Leistungen bekommst du schon mal einen guten Eindruck, wie ich solche Projekte strategisch angehe.
Über den Autor
Als erfahrener Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert betreue ich schon seit vielen Jahren Kund:innen aus verschiedensten Branchen und verhelfe ihnen durch herausragendes Design zu mehr Marktanteilen.

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Mein Ziel ist es, alles für dich und dein Projekt rauszuholen. Dabei ist es mir wichtig, dass wir persönlich, offen und auf Augenhöhe kommunizieren. Also lass uns doch einfach mal kennenlernen und sehen, ob die Chemie stimmt.



