Persönliches

„Ich will Chef werden.“ Und irgendwie ist genau das passiert.

Veröffentlicht am
13.3.2026
Lorenz Töpfer ist Freelancer für Webdesign, Webflow Umsetzung und Brand Design.
Lorenz Töpfer
Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert
„Ich will Chef werden.“ Und irgendwie ist genau das passiert.

Manche Sätze bleiben einfach hängen

„Ich will Chef werden.“

Ein Satz aus meiner Kindheit. Und irgendwie ist er wahr geworden.

Wann das angefangen hat? So vor etwa 33 Jahren.

Mein erstes Bild von Selbstständigkeit hatte einen Namen: Opa

Mein Opa hatte damals eine eigene Steuerkanzlei. Er war Chef. Und als Kind fand ich das unglaublich beeindruckend.

Eigene Mandanten. Eigene Verantwortung. Die Idee, etwas Eigenes aufzubauen, hat sich damals irgendwo festgesetzt.

Als mich meine Eltern einmal gefragt haben, was ich später werden möchte, kam meine Antwort ziemlich direkt: „Chef.“

Damals wusste ich natürlich noch nicht, was das wirklich bedeutet. Zum Glück vielleicht. Sonst hätte ich vermutlich gleich noch nach Rücklagen, Akquise und Steuer-Vorauszahlungen gefragt.

Die Welt habe ich schon früh durch eine Design-Brille gesehen

Was ich aber schon früh wusste: Ich sehe die Welt durch eine Design-Brille.

Vielleicht liegt das auch daran, dass meine Mutter Modedesignerin ist. Farben, Formen und Materialien waren bei uns nie bloß Deko, sondern immer Thema. Wahrscheinlich prägt einen das mehr, als man in dem Moment merkt.

Rückblickend ergibt vieles plötzlich Sinn. Der Blick für Gestaltung war früh da. Die Freude an Ästhetik auch. Und irgendwann wurde daraus nicht nur ein Interesse, sondern ein Beruf.

Erst kam der klassische Weg. Dann der eigene.

Nach Studium und Berufseinstieg ging mein Weg erst einmal ziemlich klassisch weiter. Über neun Jahre Festanstellung, viele Projekte, viel gelernt. Eine wichtige Zeit, die mich fachlich und menschlich geprägt hat.

2018 habe ich dann nebenbei angefangen, erste Projekte nebenberuflich als Brand Designer und Webdesigner umzusetzen.

Das war noch nicht die große romantische „Ich kündige alles und springe ins Ungewisse“-Geschichte. Eher ein ehrliches Herantasten. Machen, lernen, ausprobieren, Verantwortung übernehmen. Schritt für Schritt statt kopfüber. Und genau das war für mich der richtige Weg.

2019 wurde aus Nebenbei dann Lorbeer.media

2019 kam der nächste Schritt: die Gründung von Lorbeer.media.

Ab da wurde aus einzelnen Projekten langsam ein echtes Unternehmen. Mit klarerer Richtung, mehr Verantwortung und dem wachsenden Gefühl, dass ich hier etwas aufbaue, das wirklich zu mir passt.

Nicht einfach nur Selbstständigkeit um der Selbstständigkeit willen. Sondern eine Arbeitsweise, die ich selbst gestalten kann. Mit Haltung, mit Struktur und mit dem Anspruch, Marken und Websites so zu entwickeln, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern für meine Kund:innen wirklich funktionieren.

2023 kam die Entscheidung für 100 Prozent Selbstständigkeit

2023 habe ich mich dann entschieden, voll auf Selbstständigkeit zu setzen. 100 Prozent.

Der Moment war nicht ganz zufällig gewählt. Die Geburt meines ersten Kindes war nur ein paar Monate vorher gewesen.

Und ja, so ein Einschnitt verändert den Blick auf vieles. Auf Zeit. Auf Prioritäten. Auf Verantwortung. Aber auch auf die Frage, wie man arbeiten möchte und wofür.

Für mich war klar: Wenn ich etwas Eigenes aufbaue, dann richtig. Mit Fokus, mit vollem Einsatz und mit dem Mut, diese Entscheidung nicht nur im Kopf gut zu finden, sondern auch im Alltag zu tragen. Eine gute Portion einfach machen war da definitiv dabei.

Heute bin ich mein eigener Chef. Aber nicht allein.

Heute bin ich mein eigener Chef, arbeite mit einem kleinen Team und durfte seit der Gründung mit über 100 Kund:innen zusammenarbeiten.

Und ganz ehrlich: Das ist schon etwas, worauf ich mit viel Dankbarkeit schaue. Nicht nur wegen der Zahl. Sondern wegen der Menschen, Projekte und Beziehungen, die dahinterstehen.

Besonders stolz macht mich dabei eine andere Zahl: 92 Prozent meiner Kund:innen arbeiten mindestens ein zweites Mal mit mir zusammen.

Für mich zeigt das ziemlich klar: Gute Zusammenarbeit endet selten nach dem ersten Projekt. Sie wächst weiter. Mit Vertrauen, mit Verständnis füreinander und mit dem gemeinsamen Anspruch, Dinge wirklich gut zu machen.

Vielleicht hat der kleine Junge das schon ganz gut geahnt

Oder anders gesagt: Der kleine Junge, der irgendwann mal gesagt hat „Ich will Chef werden“, hätte sich das wahrscheinlich ziemlich genau so vorgestellt.

Nicht, weil es nur ums Chef-Sein geht. Sondern weil dahinter etwas viel Größeres steckt: etwas Eigenes gestalten. Verantwortung übernehmen. Ideen Wirklichkeit werden lassen. Und dabei mit Menschen arbeiten, mit denen es menschlich und fachlich passt.

Wenn ich heute auf meinen Weg schaue, dann denke ich nicht: alles perfekt geplant. Eher: vieles Stück für Stück gebaut. Mit Klarheit, mit Neugier und mit einer ziemlich großen Liebe für Brand Design, Webdesign und gute Zusammenarbeit.

Und genau deshalb fühlt sich dieser Satz aus der Kindheit heute nicht nur irgendwie wahr an. Sondern ziemlich genau richtig.

Selbstständigkeit
Unternehmertum
Brand Design
Persönlicher Weg

Über den Autor

Lorenz Töpfer ist Freelancer für Webdesign, Webflow Umsetzung und Brand Design.
Lorenz Töpfer
Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert

Als erfahrener Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert betreue ich schon seit vielen Jahren Kund:innen aus verschiedensten Branchen und verhelfe ihnen durch herausragendes Design zu mehr Marktanteilen.

Lorenz Töpfer ist Experte für Brand Design, Webdesign und Webflow Development. Er kommt gerade aus einem modernen Gebäude von einem erfolgreichen Kundentermin.

Das Beste aus deinem Projekt machen? Geht nur gemeinsam.

Mein Ziel ist es, alles für dich und dein Projekt rauszuholen. Dabei ist es mir wichtig, dass wir persönlich, offen und auf Augenhöhe kommunizieren. Also lass uns doch einfach mal kennenlernen und sehen, ob die Chemie stimmt.