Projekt

So entsteht aus kritischem Feedback eine starke SaaS-Marke

Veröffentlicht am
31.3.2026
Lorenz Töpfer ist Freelancer für Webdesign, Webflow Umsetzung und Brand Design.
Lorenz Töpfer
Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert
So entsteht aus kritischem Feedback eine starke SaaS-Marke

Der entscheidende Moment kommt oft früher als gedacht

In diesem Kundeninterview spreche ich mit Johannes Hillebrandt von premote über einen Moment, der in Designprojekten erstaunlich oft vorkommt: Der erste Entwurf überzeugt nicht.

Und genau hier entscheidet sich für mich häufig, ob ein Projekt gut wird – oder richtig gut.

Mehr dazu erzählt Johannes übrigens ab etwa Minute 5:22 im Interview.

Für premote ging es um deutlich mehr als nur einen neuen Look

Für das Startup premote durfte ich das Brand Design, das Web Design und die Webflow-Umsetzung der neuen Website entwickeln.

Und genau diesen Moment, in dem der erste Entwurf eben noch nicht der Volltreffer war, haben wir in diesem Projekt gemeinsam erlebt. Am Ende ist daraus eine richtig starke SaaS-Marke entstanden.

Für mich zeigt das mal wieder: Gute Gestaltung entsteht nicht dadurch, dass sofort alles perfekt ist. Sondern dadurch, dass man offen merkt, was noch nicht trägt – und dann gemeinsam weitergeht.

Die Ausgangssituation war klar: Das Produkt war stärker als seine Außenwirkung

Die Ausgangslage bei premote war ziemlich spannend. Das Produkt konnte bereits deutlich mehr, als von außen sichtbar war.

Johannes bringt es im Interview sehr treffend auf den Punkt: Das Unternehmen ist schnell gewachsen und das Tool war funktional schon weiter, als man es von außen erwarten konnte. Die eigentliche Herausforderung war also nicht, ein gutes Produkt zu bauen – sondern das, was die Software kann, für Außenstehende schnell verständlich zu machen.

Und genau da wird Gestaltung strategisch. Denn wenn deine Website und Marke nicht transportieren, wie stark dein Produkt wirklich ist, dann entsteht schnell ein Qualitätsgefälle nach außen, das so gar nicht zur Realität passt.

Komplexes Produkt, hohe Vertrauensanforderung

Premote löst ein Thema, das viele Unternehmen kennen – aber nur wenige wirklich sauber im Griff haben: internationale Dienstreisen, Workations und Entsendungen bringen komplexe Compliance-Themen mit sich. Von A1-Bescheinigungen über EU-Meldeverfahren bis zu Risikoassessments hängt daran weit mehr als nur ein bisschen Bürokratie.

Genau deshalb war die Herausforderung im Projekt doppelt anspruchsvoll: Einerseits sollte eine hochwertige SaaS-Marke entstehen, die Vertrauen schafft. Andererseits mussten die Funktionen der Software sofort verständlich werden – auch für Menschen, die nicht jeden Tag in diesem Thema stecken.

Mein Ansatz: Marke, UX und Webflow als ein zusammenhängendes System denken

Mein Ansatz war deshalb klar: nicht nur die Oberfläche schöner machen, sondern das Ganze neu und strategisch aufbauen.

Ich habe das Brand Design komplett neu gedacht, eine UX entwickelt, die komplexe Compliance-Themen greifbar macht, und eine skalierbare Website in Webflow gebaut, die mit dem Unternehmen mitwachsen kann.

Genau diese Kombination ist für mich entscheidend. Denn starke Markenwirkung entsteht nicht isoliert im Logo, nicht isoliert im Layout und auch nicht isoliert in der Technik. Sie entsteht dann, wenn Marke, Struktur, Inhalte und Umsetzung sauber zusammenspielen.

Gerade beim Logo hat sich gezeigt, wie wichtig Vertrauen ist

Und wie es in kreativen Projekten eben manchmal ist: Gerade beim Logo haben wir noch eine extra Runde gedreht.

Der erste Entwurf war noch nicht der Volltreffer. Aber genau das war im Rückblick kein Problem, sondern ein wichtiger Teil des Prozesses. Denn genau in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Vertrauen in der Zusammenarbeit ist.

Wir konnten offen sagen, was noch nicht passt. Ohne Eiertanz. Ohne künstliches Schönreden. Und genau dadurch hat der nächste Schritt dann punktgenau gesessen.

Ich finde, das ist einer der am meisten unterschätzten Faktoren in Designprojekten: Nicht der erste Wurf macht das Projekt stark, sondern die Qualität des gemeinsamen Weiterentwickelns.

Die Wirkung nach außen hat sich spürbar verändert

Auch die Außenwirkung hat sich laut Johannes deutlich verändert. Die Professionalität konnte das Team im Gespräch zwar schon vorher vermitteln. Aber genau dieses Level bereits über die Website zu transportieren – das hat sich durch das Projekt spürbar verbessert.

Und das ist für mich ein riesiger Punkt. Denn eine Website sollte nicht erst im zweiten oder dritten Kontakt überzeugen. Sie sollte schon im ersten Eindruck sichtbar machen, auf welchem Level ein Unternehmen arbeitet.

Und ja: Es wurde auch messbar

Neben der spürbaren Veränderung gab es auch klare Zahlen: 163 Inbound-Leads in den ersten acht Monaten seit dem Launch, deutlich mehr qualifizierte Anfragen und erste größere Deals, die direkt aus dem Inbound entstanden sind.

Natürlich ist gute Gestaltung nie allein für alles verantwortlich. Aber wenn Marke, Positionierung, UX und Website sauber aufgebaut sind, schaffen sie genau den Rahmen, in dem solche Ergebnisse überhaupt möglich werden.

Am Ende sagen Kund:innen oft mehr als jedes Showcase

Deshalb mag ich solche Interviews so sehr. Am Ende sagen die Worte des Kunden oft mehr als jedes Showcase-Projekt.

Im Video erzählt Johannes, wie er die Zusammenarbeit erlebt hat, was sich seit dem Launch verändert hat und warum gutes Branding gerade für Startups im Corporate-Umfeld entscheidend ist.

→ Das Interview findest du hier auf LinkedIn: Zum Kundeninterview mit Johannes Hillebrandt.

Mein Fazit: Wenn das Produkt weiter ist als die Marke, wird es Zeit aufzuholen

Gerade bei Startups sehe ich das immer wieder: Das Produkt entwickelt sich schnell, das Team wächst, die Vision wird klarer – aber Marke und Website ziehen noch nicht ganz mit. Und genau dann entsteht diese Lücke zwischen innerer Qualität und äußerer Wahrnehmung.

Wenn du mit deinem Startup auf der Suche nach jemandem bist, der deine Marke und Website so gestaltet, dass sie endlich die Qualität deines Produkts widerspiegeln, dann lass uns sprechen. Auf meiner Seite zu den Leistungen bekommst du schon mal einen guten Eindruck, wie ich solche Projekte strategisch angehe.

Das komplette Interview zum Nachlesen

Lorenz: Ja, hi Johannes, schön, dass wir es heute geschafft haben, mal über euer cooles Projekt premote zu sprechen.

Stell dich doch gerne mal kurz vor: Was macht ihr bei premote und wie war so unsere Zusammenarbeit?

Johannes: Hallo und danke ebenfalls für die Möglichkeit.

Ich bin Johannes, einer der Co-Founder von premote.

Wir kümmern uns um alles, was mit kurz- oder langfristigen Auslandseinsätzen zu tun hat – also klassische Dienstreisen, Workations, aber auch längere Assignments.

Dabei betrachten wir das Ganze immer aus der Compliance-Perspektive. Das heißt: Wir helfen Unternehmen dabei, rechtlich sauber im Ausland zu arbeiten.

Lorenz: Sehr cool. Vielleicht kannst du noch einmal kurz zusammenfassen, was wir gemeinsam im Projekt gemacht haben – also wo wir gestartet sind und was am Ende dabei rausgekommen ist.

Johannes: Genau. Ausgangspunkt war, dass wir als Unternehmen schnell gewachsen sind und unser Produkt eigentlich schon viel mehr konnte, als man von außen wahrgenommen hat.

Unsere Herausforderung war also: Das, was unser Tool leistet, für Außenstehende schnell und verständlich darzustellen.

Gerade weil das Thema Compliance bei Auslandseinsätzen eher trocken ist, waren wir inhaltlich oft weiter als das, was wir nach außen kommuniziert haben.

Ursprünglich wollten wir nur die Website überarbeiten – am Ende ist daraus aber ein komplettes Rebranding inklusive neuer Website geworden.

Lorenz: Mir hat die Zusammenarbeit damals auch sehr viel Spaß gemacht.

Vielleicht gehen wir mal ganz an den Anfang: Du wurdest mir ja empfohlen. Was hat dir damals das Gefühl gegeben, dass ich der Richtige für das Projekt bin – also für Website und Rebranding?

Johannes: Das kam vor allem durch den ehrlichen Austausch mit einem gemeinsamen Kontakt zustande, der bereits mit dir gearbeitet hat.

Da war relativ schnell klar, dass er dir vertraut. Für uns war das genau die richtige Mischung: nicht die klassische große Agentur – aber trotzdem ein sehr hoher Qualitätsanspruch.

Wir konnten dir Aufgaben geben, ohne alles bis ins kleinste Detail auszuformulieren. Du hast die Dinge verstanden, dich in uns hineinversetzt und direkt etwas daraus gemacht.

Das war für uns dieser Gedanke: Wir müssen nicht alles erklären – du lieferst einfach, und am Ende kommt etwas richtig Gutes dabei raus.

Lorenz: Das fand ich auch super – dass ich für euch ein zentraler Ansprechpartner sein konnte und das Projekt von Anfang bis Ende begleitet habe.

Kannst du sagen, was sich durch die Zusammenarbeit konkret für euer Business verändert hat?

Johannes: Ja, auf jeden Fall.

Ein großer Punkt ist die Brand Awareness – also die Wahrnehmung unserer Marke.

Wir sind ein Startup, bewegen uns aber oft in einem sehr Corporate-Umfeld. Im direkten Gespräch konnten wir unsere Professionalität schon immer vermitteln.

Aber diese Professionalität jetzt schon über die Website zu transportieren, bevor überhaupt ein Gespräch stattfindet – das hat sich definitiv verbessert.

Das sorgt auch dafür, dass wir eine ganz andere Ausgangsbasis haben, wenn wir mit potenziellen Kund:innen sprechen.

Lorenz: Wir haben ja ungefähr zwei bis zweieinhalb Monate vom Kickoff bis zum Launch gebraucht.

Ein Punkt, an den ich mich noch gut erinnere: Beim Logo haben wir ein, zwei extra Schleifen gedreht. Wie hast du diesen Moment erlebt?

Johannes: Ich glaube, der entscheidende Moment war der, in dem wir gemerkt haben: Der erste Entwurf passt noch nicht ganz – und wir konnten das offen sagen.

Du hast das Feedback sehr schnell aufgenommen und umgesetzt. Und beim zweiten Aufschlag hat es dann komplett gesessen.

Das war wirklich eine Punktlandung. Wir hätten das Ergebnis selbst gar nicht besser formulieren können.

Was dabei besonders wichtig war: Du konntest Feedback sehr gut aufnehmen und umsetzen – auch wenn wir durchaus anspruchsvoll sind.

Lorenz: Das war für mich auch ein gutes Learning: Manche Dinge brauchen einfach ein paar Iterationen – wichtig ist, dass das Ergebnis am Ende stimmt.

Was nimmst du langfristig aus der Zusammenarbeit mit?

Johannes: Ein großes Learning ist: Wenn etwas wirklich wichtig ist und über die eigenen Kompetenzen hinausgeht, sollte man sich Profis dazuholen.

Gerade als Bootstrap-Startup versucht man oft, mit möglichst wenig Ressourcen möglichst viel selbst zu machen.

Aber wenn man schneller zu besseren Ergebnissen kommen will, dann ist es extrem wertvoll, jemanden zu haben, der die eigenen Gedanken versteht und in ein starkes Ergebnis übersetzt.

Lorenz: Ein Ziel war ja auch, die Lead-Generierung über die Website zu verbessern. Habt ihr da Veränderungen gesehen?

Johannes: Ja, definitiv.

Wir sind eigentlich ein stark Outbound-getriebenes Unternehmen. Inbound war lange kein großer Fokus.

Seit dem Launch haben wir dieses Jahr bereits 133 Inbound-Leads generiert – das ist eine massive Steigerung im Vergleich zu vorher.

Natürlich sind nicht alle Leads perfekt qualifiziert, aber es sind auch wirklich starke Anfragen dabei – inklusive größerer Deals, die vorher eher selten waren.

Lorenz: Mega, das freut mich natürlich sehr zu hören.

Zum Abschluss: Was würdest du anderen mitgeben, die gerade an einem ähnlichen Punkt stehen wie ihr damals?

Johannes: Ich glaube, die wichtigste Erkenntnis ist: Unterschätzt nicht, wie viel Geschwindigkeit und Qualität man gewinnt, wenn man mit den richtigen Leuten zusammenarbeitet.

Gerade wenn es um Themen geht, die entscheidend für das eigene Wachstum sind.

Lorenz: Sehr schön, danke dir!

Hat mich auf jeden Fall gefreut, dass wir gesprochen haben. Ich bin auch weiterhin gerne als Partner an eurer Seite und bin gespannt, was wir noch gemeinsam umsetzen.

Vielen Dank für deine Zeit!

Johannes: Danke dir auch!

Über den Autor

Lorenz Töpfer ist Freelancer für Webdesign, Webflow Umsetzung und Brand Design.
Lorenz Töpfer
Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert

Als erfahrener Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert betreue ich schon seit vielen Jahren Kund:innen aus verschiedensten Branchen und verhelfe ihnen durch herausragendes Design zu mehr Marktanteilen.

Lorenz Töpfer ist Experte für Brand Design, Webdesign und Webflow Development. Er kommt gerade aus einem modernen Gebäude von einem erfolgreichen Kundentermin.

Das Beste aus deinem Projekt machen? Geht nur gemeinsam.

Mein Ziel ist es, alles für dich und dein Projekt rauszuholen. Dabei ist es mir wichtig, dass wir persönlich, offen und auf Augenhöhe kommunizieren. Also lass uns doch einfach mal kennenlernen und sehen, ob die Chemie stimmt.