Endlich mal wieder echte Menschen statt nur Tabs im Browser

Wenn Networking immer auf später rutscht
Ehrlich gesagt kenne ich das nur zu gut: Im Kopf finde ich Networking super. Im Kalender sieht’s dann oft eher mittel aus.
Gerade wenn Projekte laufen, To-dos sich stapeln und die Familienzeit ihren völlig berechtigten Platz einfordert, rutscht sowas schnell nach hinten. Nicht aus Desinteresse. Eher aus einem ganz normalen Alltagsmix aus Fokus, Verantwortung und „ich mach das dann nächste Woche“. Kleiner Spoiler: Diese nächste Woche ist manchmal erstaunlich gut im Versteckspielen.
Dabei ist mein neues Bürogebäude eigentlich der perfekte Ort dafür. Hier arbeiten so viele kreative Menschen Tür an Tür, dass man theoretisch ständig ins Gespräch kommen könnte. Praktisch braucht’s dafür aber eben doch einen kleinen Schubs.
Heute war endlich mal wieder so ein guter Schubs
Heute war das anders. Und das hat richtig gutgetan.
Ich habe endlich mal wieder mit echten Menschen genetzwerkt. Nicht per Kommentar, nicht per Sprachnachricht, nicht zwischen zwei Calls. Sondern live, in Farbe und mit echter Energie im Raum. Und ja, ich merke jedes Mal wieder, wie wertvoll genau das ist.
Besonders gefreut hat mich, Anne Bohnenberger und Heike Abt persönlich kennenzulernen. Solche Begegnungen sind für mich der beste Reminder, dass gute Verbindungen eben nicht nur digital entstehen. Manchmal braucht’s einfach einen echten Austausch, ein offenes Gespräch und ein bisschen weniger Bildschirm.
Weniger Perfektionismus, mehr echte Einblicke
Das Schönste an solchen Gesprächen ist oft, dass nicht nur nette Begegnungen entstehen, sondern direkt Bewegung reinkommt.
So war’s auch heute. Aus dem Kennenlernen ist nämlich gleich eine kleine Challenge entstanden: wieder einmal pro Woche auf LinkedIn posten.
Die Idee dahinter gefällt mir sehr, weil sie genau an einem Punkt ansetzt, den ich gut kenne: weniger Perfektionismus, mehr von mir selbst zeigen. Weniger „erst noch komplett rundschleifen“, mehr „raus damit, wenn es ehrlich und hilfreich ist“.
Denn am Ende sind es genau diese Einblicke, die Menschen verbinden. Nicht die hundertprozentig polierte Fassade, sondern Gedanken, Erfahrungen und kleine Beobachtungen aus dem echten Alltag. Also das, was ich auch hier im Wissensbereich und in meiner Story immer wieder zeigen möchte.
Die beste Motivation? Ein kleiner Einsatz
Und weil ein guter Vorsatz mit einer kleinen Konsequenz oft besser funktioniert, gibt’s direkt eine Regel dazu: Wenn ich eine Woche verpasse, gehen 5 Euro in unsere gemeinsame Mittagskasse.
Ich sag mal so: charmant gelöst. Und überraschend motivierend.
Denn plötzlich ist Dranbleiben nicht nur eine gute Idee, sondern auch ein kleiner Schutz vor selbst verursachter Kantinen-Solidarität. Wobei – ganz uneigennützig wäre die Mittagspause davon vermutlich auch nicht.
Trotzdem mag ich genau diese Art von Verbindlichkeit. Nicht verbissen. Nicht übertrieben. Aber konkret genug, dass aus einem „Ich sollte mal wieder“ ein echtes „Ich mach das jetzt“ wird.
Warum echter Austausch so gut tut
Gerade in einem kreativen Beruf kann man sich schnell in Projekten verlieren. Das meine ich gar nicht negativ. Ich liebe meine Arbeit als Webdesigner, im Brand Design und in der strategischen Arbeit mit Marken und Websites. Aber genau weil ich so tief in Themen drin bin, merke ich auch, wie gut es tut, zwischendurch rauszukommen und wieder mit Menschen zu sprechen, die eigene Perspektiven, Erfahrungen und Ideen mitbringen.
Das sortiert den Kopf. Gibt Energie. Und erinnert mich daran, dass Selbstständigkeit nicht heißen muss, alles allein mit sich selbst auszumachen.
Manchmal reicht schon ein gutes Gespräch, damit wieder Zug auf den Kessel kommt. Oder in diesem Fall eben auf den LinkedIn-Post.
Mein Fazit: Ich will wieder öfter sichtbar sein
Ich nehme aus heute vor allem eins mit: Echte Begegnungen tun gut. Punkt.
Und ich will wieder mehr davon. Mehr Austausch. Mehr Sichtbarkeit. Mehr echte Einblicke statt endlosem Perfektionismus.
Nicht lauter. Nicht künstlicher. Einfach persönlicher.
Mal sehen, was aus der kleinen Challenge entsteht. Klar ist nur: Ich bleibe besser dran. Sonst wird’s teuer. Zumindest mittags.
Über den Autor
Als erfahrener Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert betreue ich schon seit vielen Jahren Kund:innen aus verschiedensten Branchen und verhelfe ihnen durch herausragendes Design zu mehr Marktanteilen.

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