Warum mein Projekt-Hub in FigJam jedes Rebranding deutlich entspannter macht

Fünf Plattformen sind kein System. Sie sind ein Risiko.
Wenn die Kundenkommunikation über fünf Plattformen läuft, ist das nicht kollaborativ – das ist kontrollierter Kontrollverlust.
Und ganz ehrlich: Genau so fühlen sich viele Projekte an, bevor es eine wirklich gute Struktur gibt. Hier eine Mail, dort eine Slack-Nachricht, dann noch eine Sprachnachricht, ein Kommentar in irgendeinem Tool und irgendwo ganz unten im Figma-File noch ein Hinweis, den niemand mehr so richtig auf dem Schirm hat.
Das Problem ist dabei nicht, dass Teams zu wenig kommunizieren. Eher das Gegenteil. Sie kommunizieren zu viel – nur eben nicht an einem Ort, an dem daraus wirklich gute Entscheidungen entstehen können.
Deshalb starte ich neue Projekte mit einem zentralen Projekt-Hub
Genau deshalb starte ich mittlerweile jedes Neukundenprojekt mit meinem interaktiven Projekt-Hub in FigJam. Eine Art digitales Basecamp für Marke und Website.
Diesen Hub habe ich in den letzten sieben Jahren immer weiter geschärft, bis er genau das liefert, was ich in Projekten am meisten brauche: einen Ort, an dem alles Relevante zusammenläuft. Kein hübsches Extra. Kein „wäre nett“. Sondern eine echte Arbeitsgrundlage.
Für mich ist das inzwischen kein Add-on mehr, sondern Teil eines sauberen Projektprozesses. Weil gute Ergebnisse eben nicht nur aus gutem Design entstehen, sondern auch aus klarer Zusammenarbeit.
Was im Hub zusammenkommt
Im Kern ist der Hub meine Single Source of Truth für alles, was im Projekt wirklich zählt.
Dort sammeln wir Zielgruppe und Insights, Vision, Mission und Positionierung, Markenattribute, Tonalität und Look & Feel. Dazu kommen Links, Assets, Inspiration, Notizen – ja, auch die etwas wilderen – und alles, was sonst im Laufe eines Projekts gerne einmal in digitalen Nebenstraßen verschwindet.
Gerade bei Themen wie Brand Design, Website-Struktur und strategischer Ausrichtung ist das Gold wert. Denn sobald wichtige Gedanken nicht mehr sauber dokumentiert sind, werden Entscheidungen schneller beliebig. Und genau das will ich vermeiden.
Feedback gehört dorthin, wo es entsteht
Ein riesiger Vorteil ist für mich dabei das Thema Feedback. Statt zwölf E-Mails, drei Sprachnachrichten und einem „Schau mal in Slack, ich hab da noch was geschrieben“ landet jedes Kommentar direkt am Design. Dort, wo es hingehört.
Das macht Feedback klarer, nachvollziehbarer und sauber versionierbar. Und ganz nebenbei reduziert es auch diesen typischen Projektnebel, in dem alle irgendwie glauben, dass schon alles gesagt wurde – aber niemand genau weiß, wo eigentlich.
Für mich ist das ein enormer Qualitätshebel. Denn wenn Rückmeldungen gut verortet sind, werden Entscheidungen besser. Und wenn Entscheidungen besser werden, wird am Ende auch das Ergebnis stärker.
Warum mir das im Alltag so viel bringt
Als Designer und Dad ist genau das für mich ein echter Gamechanger. Nicht, weil ich Struktur besonders sexy finde – wobei, manchmal schon ein bisschen. Sondern weil sie mir im Alltag hilft, schneller gute Entscheidungen zu treffen und Projekte sauber zu führen.
Weniger Chaos, weniger Sucherei, weniger Kontextverlust. Dafür mehr Fokus, mehr Tempo und bessere Ergebnisse. Genau diese Mischung brauche ich, um Projekte mit der nötigen Sorgfalt umzusetzen, ohne mich im Kommunikationskuddelmuddel zu verlieren.
Gute Systeme machen kreative Arbeit nicht kleiner, sondern besser
Ich glaube, das wird manchmal unterschätzt: Systeme und Prozesse machen kreative Arbeit nicht unfreier. Im Gegenteil. Sie schaffen genau den Rahmen, in dem Kreativität nicht dauernd von organisatorischem Kleinkram zerfleddert wird.
Gerade wenn ich mit Kund:innen an Websites, Positionierung oder Rebranding arbeite, will ich meine Energie in die Qualität der Lösung stecken – nicht in die Frage, wo jetzt eigentlich der letzte Kommentar dazu war.
Deshalb ist dieser Hub für mich nicht einfach ein Tool, sondern ein Teil meiner Arbeitsweise. So wie klare Prozesse, saubere Übergaben oder ein gutes Mentoring-Setup im Anschluss an ein Projekt.
Mein Fazit: Weniger Plattform-Hopping, mehr Projektsubstanz
Am Ende geht es mir darum, Projekte so aufzusetzen, dass sie nicht nur kreativ stark, sondern auch im Alltag tragfähig sind. Weniger Plattform-Hopping. Weniger Informationsverlust. Mehr Klarheit an der Stelle, an der sie wirklich zählt.
Und genau deshalb interessiert mich auch deine Sicht darauf: Wie hast du dein letztes Rebranding oder deinen letzten Website-Relaunch gemanagt?
Über den Autor
Als erfahrener Brand Designer, Webdesigner und zertifizierter Webflow Expert betreue ich schon seit vielen Jahren Kund:innen aus verschiedensten Branchen und verhelfe ihnen durch herausragendes Design zu mehr Marktanteilen.

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Mein Ziel ist es, alles für dich und dein Projekt rauszuholen. Dabei ist es mir wichtig, dass wir persönlich, offen und auf Augenhöhe kommunizieren. Also lass uns doch einfach mal kennenlernen und sehen, ob die Chemie stimmt.



